Afrikanische Musik.

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Afrikanische Musik und Lebenskultur wird immer beliebter.

Youssou N'Dour aus dem Senegal

Afrikanische Musik hat längst die Grenzen des schwarzen Kontinents überschritten und gewinnt weltweit an Beliebtheit. Die großen Namen der afrikanischen Musik wie Youssou N'Dour, Simphiwe Dana und Miriam Makeba haben der weltweiten Musik-Kultur längst einen individuellen urbanen Stempel aufgedrückt. Die populäre Musik der afrikanischen Metropolen, welche die lokale Club- und Barszene beherrscht ist dagegen außerhalb des Kontinents wenig bekannt. In Afrika hat sich eine völlig neue Generation afrikanischer Musiker entwickelt. Mit sehr interessanten neuen Stilmixen aus Hip Hop, RnB, Reggae und Dancehall verblüffen die Stars der afrikanischen Musik-Szene die Vertreter der etablierten Lables. Für Fans afrikanischer Musik ist die CD "Urban Africa Club" zu empfehlen, eine vielschichtige Mischung von Songs der bedeutendsten Stars einer jungen innovativen afrikanischen Musik-Szene. Eindrucksvoll spiegeln sich die regionalen Besonderheiten in den Rhythmen wieder. Selbstbewußt, kreativ, kraftvoll und somit stellvertretend für ein farbenfrohes, aufstrebendes Afrika welches nur darauf wartet neu entdeckt zu werden.

Simphiwe Dana
eine südafrikanische Sängerin mit faszinierender Musik auf Erfolgskurs.

Fanzinierende afrikanische Musik Simphiwe Dana

Simphiwe Dana vereint traditionellen Gesang ihrer Heimat Südafrika mit Soul, Jazz und HipHop der Neuzeit. In Südafrika erhielt sie für ihr musikalisches Schaffen bereits Platin. Die faszinierende Fusion unterschiedlicher Musikstile verschaffte Simphiwe Dana auch über die Grenzen Afrikas hinaus große Aufmerksamkeit. Sie nutzte 2006 eine Deutschland-Tournee um mit ihrer Band die neue CD auch hier in Europa zu promoten. Das sie ausschließlich mit stehende Ovationen gefeiert wurde übertraf die Erwartungen der 27-jährigen Künstlerin. Es wäre eine große Bereicherung der Musikszene, wenn viel mehr afrikanische Bands und Sängerinnen die Chance auf internationalen Erfolg bekämen. Zu sehr wird die Medienlandschaft von weniger schönen Bildern beherrscht. Dabei wird gern vergessen wieviele Talente und welche Schönheit Afrika besitzt. Simphiwe Dana, die neue Stimme Südafrikas - Vorbild für viele Afrikaner und Afrikanerinnen.

Miriam Makeba
Mama Afrika - die Powerfrau aus Südafrika war ein Weltstar.

Vorbild für viele Afrikanerinnen Miriam Makeba

Die unerschöpfliche Kraft von Miriam Makeba machte sie nicht nur als erste Afrikanische Sängerin weltweit bekannt. Die Powerfrau scheute den Weg des geringsten Widerstandes und engagierte sich aufrichtig in Politik und Gesellschaft. Der Karriere als Sängerin war das keineswegs förderlich, die vielen Rückschläge nahm sie aber bewußt in Kauf. Eine sehr leidenschaftliche Rede vor den Vereinten Nationen im Jahr 1963 führt zum endgültigen Bruch mit der Regierung Südafrikas. Ihr energisches Engagement gegen die Apartheid führte zur Aufhebung der Staatsbürgerschaft, für insgesamt 30 Jahre hatte sie ihr Heimatland verloren. Die südafrikanische Sängerin avancierte zur Ikone des Widerstandes der Schwarzen gegen die Kolonialherren. Miriam Makeba hat mit ihren künstlerischen Lebenswerk wie kaum eine andere Afrikanerin die Welt positiv verändert. Sie war bis ins hohe Alter stimmgewaltig und voller Energie, mit unglaublicher Ausstrahlung und Lebensfreude ein Vorbild nicht nur für afrikanische Frauen. Miriam Makeba - Mama Afrika starb im November 2008 im Alter 76 Jahren an einem Herzinfarkt bei einer Konzert Veranstaltung in Süditalien.

Africa-Feeling - Erlebnisse, Farben und Gefühle die süchtig machen.

Afrika, ein farbenfroher Kontinent

Jeder Afrika-Fan wird es bestätigen, kaum bist du zu Hause angekommen packt dich die Sehnsucht schon wieder. Wehmütig wird das Bilderalbum und die CD mit afrikanischen Songs heraus gekramt oder stundenlang in Afrika Foren und ähnlichen Communities mit Gleichgesinnten rumgelümmelt, um das aufkommende Fernweh zu mildern. Leider gibt es zu wenig Informationen über African Clubs und Afrika-relevanten Veranstaltungen in Deutschland und unseren europäischen NachbarLändern. Sofern Afrikaner, Africa-Fans oder binationale Paare nicht in den großen Metropolen wohnen, ist es äußerst schwierig den kulturellen Wurzeln zu pflegen oder entsprechende soziale Kontakte zu knüpfen. Ich möchte deshalb an dieser Stelle alle Freunde des schwarzen Kontinents dazu aufrufen, mir Veranstaltungen, Afro-Shops, afrikanische Restaurants, Afro-Szene-Treffs und Afro-Diskotheken mitzuteilen. Sofern keine Webseite vorhanden, einfach ein paar Bilder sowie eine Beschreibung per mail senden. Ich freue mich auf Eure Post!